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Cranach-Jubiläum 2015
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    Cranach-Jubiläum 2015

    "Vom alten zum neuen Glauben"

    "Cranach der Jüngere" ist der Titel der Landesausstellung, die sich im Jubiläumsjahr 2015 einem Maler widmet, dessen Schaffen in die Reformationszeit fällt und der vor 500 Jahren das Licht der Welt erblickte.

    Cranach ist auch in Dessau Besuchermagnet

    Nach nunmehr dreimonatiger Laufzeit hat sich der Wunsch der Organisatoren und Macher der Korrespondenzausstellung "Cranach in Anhalt" zur diesjährigen Landesausstellung "Cranach der Jüngere" erfüllt. Am Standort Dessau haben die Besucherzahlen in Johannbau, Marienkirche und Johanniskirche die Zehntausendermarke geknackt.

    Auch dank der vielen Klassen-, Hort- und Kindergartengruppenbesuche. Der Museumspädagogische Dienst war fast nonstop in Aktion. Die meisten Schulklassen kamen dank der Bildungsoffensive der Sparkasse Dessau in den Genuss einer Sonderführung nebst anschließender Bastel- und Gestaltungsaktion. Auch junge Cranach-Detektive wurden häufig im Ausstellungsbereich des Johannbaus gesichtet. Bewaffnet mit Lupe und Fragebogen.

    Nun neigt sich der Ausstellungszeitraum langsam dem Ende zu. Nur noch bis 1. November sind sowohl die Ausstellungsparts in Wittenberg, als auch in Dessau-Roßlau zu sehen und zu erleben. Für den letzten Ausstellungssamstag, dem Reformationstag, wird für den Johannbau bereits an einem „Abschiedsbonbon“ gebastelt. Zuvor freut man sich aber an den Ausstellungsorten auf ein stark ansteigendes Besucheraufkommen in den Herbstferien, auch aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Kinderfreizeitsommer. Materialien für die jüngeren Besucher sind ausreichend vorhanden und für die jungen und erwachsenen Cranach-Fans sind auch noch einige Führungstermine frei.


    Der jüngere Cranach, Sohn Cranachs des Älteren, stand lange im Schatten des Vaters, zu Unrecht, wie die Fachwelt sich heute einig ist. Beide Malergenies haben vielfach Spuren in Anhalt hinterlassen, aber auch weit darüber hinaus, was im Ausstellungsprojekt zum Jubiläumsjahr nun für die Öffentlichkeit sichtbar werden soll.

    "Cranach in Anhalt. Vom alten zum neuen Glauben" heißt der Beitrag, den die Anhaltische Gemäldegalerie Dessau aus eigenen Beständen und mit wertvollen Leihgaben aus Deutschland und benachbarten Ländern bestreitet. Einbezogen in die lokale Schau sind der Johannbau, die Marien- und die Johanniskirche. Verdeutlicht werden soll der sprichwörtliche Wechsel "Vom alten zum neuen Glauben", der sich sowohl beim älteren Cranach wie dem Jüngeren vollzog und als dessen Symbolorte Wittenberg und auch Dessau gelten dürfen.

    Wer diesen Wandel nachvollziehen möchte, ist gut beraten, mit dem Dessauer Teil der Ausstellung zu beginnen, um dann in Wittenberg und Wörlitz fortzusetzen. Dafür wird in der Marienkirche, in der Luther predigte, ein kleiner Eindruck davon vermittelt, wie die Kirche vor ihrer Zerstörung wirkte. Nachbildungen der Empore und Kanzel, des Taufbeckens und eines Sarkophags stehen ebenso dafür wie Altar und Fürstenstuhl mit Duplikaten Cranachscher Gemälde. Bedeutende Originale und wertvolle Bibelausgaben zeigt dagegen die Ausstellung im Johannbau, ein übriggebliebener Teil des Residenzschlosses von Reformfürst Georg III. In der Johanniskirche erwarten den Besucher wiederum Werke Cranachs des Jüngeren, "Jesus am Ölberg" und das berühmte "Dessauer Abendmahl".

    Ausführliche Infos:  www.cranach2015.de

    An drei authentischen Orten wird die Schau zu sehen und zu erleben sein: neben dem Johannbau auch in der Marienkirche und in der Johanniskirche und zwar bis zum 1. November.

    Die dezentrale Ausstellung ist seit dem 28. Juni in der Lutherstadt Wittenberg, in Dessau und in Wörlitz zu sehen.
     

     

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