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    800 Jahre Dessauer Geschichte sind Grund zum Feiern

     

     

     

     

     

    Sorgte ein Naturereignis dafür, dass die Vorbereitungen für das Stadtfest DessauI800 zeitweise mit einem Fragezeichen versehen waren, entwickelten sich die drei Festtage im Dessauer Stadtzentrum nun zu einem kleinen Sommermärchen. Sommerliche Temperaturen und ein weithin strahlend blauer Himmel ließen die Herzen von Besuchern, Mitwirkenden und Künstlern, Gastronomen und Gewerbetreibenden höher schlagen. Aber auch bei den Organisatoren wich das übliche Bangen bald dem guten Gefühl, viel Fröhlichkeit in den Gesichtern der Gäste erkennen zu können.

    „Der Marktplatz war am Freitagabend dicht umlagert und am Samstagabend blieb kein Fleckchen frei“, zeigt sich Festorganisator Steffen Kuras beeindruckt von den Zuschauermassen, die sich aus den Dessauern selber und Gästen aus dem näheren Umland zusammensetzten. Der Stadtpark, u. a. mit Biwak, Feuerwehrmeile und DEKITA-Fest, die Rathausinnenhöfe mit ihrem Kleinkunstprogramm, der Schloßplatz mit Mittelaltermarkt und der Johannbau mit dem Schaustellervergnügen – das waren in den zurückliegenden drei Tagen alles Orte, die die Menschen in den Bann zogen. Insgesamt dürften es zwischen 80.000 und 100.000 Besucherinnen und Besucher gewesen sein, die den Weg in die Dessauer Innenstadt fanden und das bunte Treiben genossen.

    Über das Programm hinaus war es auch ein sehr friedliches Fest, ohne Vorkommnisse, die ein Handeln von Ordnungshütern erfordert hätten. Insofern wurde der Ruf der Dessauer als „Sonnenköppe“ zumindest in diesem Sinne gerechtfertigt.

    Die kommunalen Partner – Stadtwerke Dessau, Stadtsparkasse Dessau, Städtisches Klinikum Dessau und das Medizinische Versorgungszentrum („Kommunale Familie“) – als auch der Verein zur Förderung der Stadtkultur e. V., die Hauptstützen des Jubiläumsfestes also, zeigen sich heute in ihrer Einschätzung des Festverlaufes rundum zufrieden. Es gibt bereits Überlegungen, auch im kommenden Jahr wieder gemeinsam ein ähnliches Sommerhighlight auf die Beine zu stellen. Die Leute haben das Programm so toll angenommen, dass das Nachdenken darüber wirklich lohnt, hieß es aus der Stadtwerke-Chefetage.

    Zufrieden waren auch die Dessauer Kirchen und Religionsgemeinschaften, wie aus der Pressestelle der Anhaltischen Landeskirche zu erfahren war. Viele Hundert Besucher hatten am Freitag und am Samstag Andachten, Führungen, Theater- und Musikdarbietungen, eine Lesung sowie Infostände aufgesucht oder im Kirchencafé einfach nur gerastet. So hatten sie die Marienkirche, die zugleich ein Ort der Ruhe und Einkehr war, sichtlich mit Leben erfüllt.

    Begeistert zeigten sich die Gäste aus Ludwigshafen, die das große Jubiläum mit einem kleineren krönten: 25 Jahre verbinden Dessau und die Pfälzer Metropole partnerschaftliche Beziehungen. Oberbürgermeisterin Eva Lohse ließ es sich denn auch nicht nehmen, vorbeizuschauen und das Festtreiben zu genießen. „Herzliche Glückwünsche zum Jubiläum, es ist ein wunderbares Fest und ein so freundlicher Empfang, wir fühlen uns hier bestens aufgehoben“, äußerte sie sich, bevor es Sonntagmittag für sie zum nächsten Programmpunkt weiterging.

    Eine zentrale Würdigung der freiwilligen und Berufseinsatzkräfte während des Juni-Hochwassers erfolgte zur gleichen Zweit auf der Hauptbühne vor dem Rathaus, moderiert von MDR-Reporterin Grit Lichtblau. Hier fasste Oberbürgermeister Klemens Koschig in Worten zusammen, was alle anderen dachten und fühlten: „Wir können auf unsere Bürgerinnen und Bürger stolz sein, denn sie sind da, wenn sie gebraucht werden und sie haben mit ihrem Einsatz zum Wohle der Allgemeinheit der Stadt zu ihrem 800. Geburtstag ein besonders schönes Geschenk gemacht“.

    Sprach’s und spendierte jenen, die stellvertretend für alle zugegen waren, ein wohlverdientes Fass Freibier, denn wer viel geleistet hat, darf dann auch ausgelassen feiern. Nichts anderes ist denn auch das Resümee der zurückliegenden drei Tage.

     www.dessau-800.de


    Das Jubiläum im Jubiläum:

    OB Eva Lohse und OB Klemens Koschig

     

     

     

    Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Eva Lohse besuchte mit einer Delegation aus der pfälzischen Partnerstadt ihren Dessau-Roßlauer Amtskollegen und überbrachte herzliche Geburtstagsglückwünsche zum 800. 25 Jahre davon pflegen beide Städte einen intensiven Kontakt auf kommunaler und Bürgerebene.

     

     

     

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