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"Auf ein Wort" mit Oberbürgermeister Peter Kuras

 


Land erteilt Absage für Ausrichtung der Laga 2022 -

Sternfahrten nach Aken zum 15. Elberadeltag

 

Liebe Leserinnen,
liebe Leser,

die Hoffnung stirbt zuletzt, so lässt sich das Hoffen und das Bangen umschreiben, mit dem die Initiatoren, die Beteiligten in der Stadtverwaltung und viele Bürgerinnen und Bürger bis zum bitteren Schluss die Entscheidung der Landesregierung über die Vergabe der Landesgartenschau 2022 erwarteten. Wie Sie ja längst wissen, war die Enttäuschung in Dessau-Roßlau groß bei denen, die damit noch einmal einen echten Ruck für die Entwicklung der Dessauer Innenstadt verbanden. Denn allzu häufig wurde unsere Stadt in den zurückliegenden Jahren mit dem Abzug von Landesbehörden konfrontiert sowie mit finanziellen Kürzungen, so dass die Funktion als drittes Oberzentrum neben Magdeburg und Halle mehr als einmal geschwächt worden war.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der Ermunterung durch unseren Ministerpräsidenten im Jahr 2015, erneut eine Bewerbung abzugeben, erscheint die mittlerweile zweite Absage doppelt bitter. Zumal das Ausschreibungskriterium, städtebauliche Aspekte zu berücksichtigen, insbesondere von uns ernst genommen wurde. Dennoch, und das kommt wiederum aus ehrlichem Herzen, gelten der Siegerstadt Bad Dürrenberg unsere besten Wünsche auf dem Weg zur Landesgartenschau 2022. Vor unseren Mitbewerbern liegt viel Arbeit, damit diese Präsentation ein schöner Erfolg für unser Bundesland werden kann. Gern greifen wir auch die Ankündigung Reiner Haseloffs auf, gemeinsam mit den Ministerien darauf zu schauen, was aus unserer Bewerbung über Förderprogramme dennoch umsetzbar erscheint, so dass die planerische Vorarbeit nicht gänzlich umsonst gewesen sein möge. Wir wollen unsere Vision also weiterverfolgen und neuen Mut schöpfen, auch die Möglichkeit einer Bundesgartenschau soll deshalb im Blick behalten werden.

Ein Dankeschön an das Land geht freilich in einem anderen Zusammenhang, nämlich bei der Förderzusage für den Ausbau des Breitbandnetzes, kurz: für schnelles Internet. Die positive Nachricht überbrachte am 29. März Wirtschaftsminister Armin Willingmann. Somit ist die Finanzierung des Projektes, an dem sich auch der Bund beteiligt, gewährleistet und mithilfe einer Prioritätenliste kann nunmehr die schnelle Umsetzung erfolgen. Kurz vor Erscheinen dieser Ausgabe des Amtsblattes haben wir gemeinsam mit der Geschäftsführung der Stadtwerke Dessau die Details der Umsetzung in einem Pressegespräch erläutert. Den Zuschlag hatte zuvor die DATEL GmbH erhalten. Profitieren werden mehrere Stadtteile und Gewerbestandorte.

Liebe Leserinnen und Leser,
eine weitere Stärkung als Wirtschaftsstandort konnten wir am 20. April verzeichnen, als bei der DB Fahrzeuginstandhaltung Dessau Europas modernstes Lokprüfzentrum eingeweiht wurde. In zweieinhalbjähriger Bauzeit wurde dank einer hochgradigen Modernisierung die Möglichkeit geschaffen, gleich mehrere Loks unterschiedlicher Antriebssysteme parallel zu reparieren. Damit werden nicht nur Kunden hierzulande, sondern europaweit an das Unternehmen gebunden, das in Dessau-Roßlau zu den größten Arbeitgebern zählt und sich auch im Ausbildungs- und Sozialsektor durch hohes Engagement auszeichnet. Herzlichen Glückwunsch zu dieser gelungenen Investition und allzeit volle Auftragsbücher!

Um noch auf unsere “weichen Standortfaktoren” zu sprechen zu kommen, möchte ich Sie einladen, am 7. Mai am 15. Elberadeltag teilzunehmen. In schöner Tradition wird die Saison auf Deutschlands beliebtestem Radweg, dem Elberadweg, auch im Dessau-Roßlauer Abschnitt eröffnet. Das Besondere diesmal: Um den Stellenwert des Radweges für unsere Region zu unterstreichen, kooperieren wir mit der Stadt Aken, die den diesjährigen Elberadeltag in unserer Region gemeinsam mit dem ADFC-Regionalverband ausrichtet. In Aken, wohin von Roßlau und Dessau aus Sternfahrten erfolgen (siehe Näheres dazu im Innenteil), gibt es ein zünftiges Volksfest auf dem Marktplatz mit etlichen Unterhaltungs- und Serviceangeboten.

Eine weitere schöne Gelegenheit für gemeinsame Unternehmungen besteht vom 25. bis 28. Mai, wenn auch in unserer Stadt der “Kirchentag auf dem Weg“ anlässlich der diesjährigen Luther-Feierlichkeiten ausgerichtet wird. Wir werden viele Gäste begrüßen und ein umfangreiches Programm anbieten können, lassen Sie sich also gern, ob als Christ, Atheist oder Angehöriger anderer Konfessionen, von dem Tummeln und Treiben einfangen, das die Veranstalter auf die Beine stellen werden. Ich würde mich freuen, Sie dort zu treffen.
 

Ihr


Oberbürgermeister
Peter Kuras
 

ob@dessau-rosslau.de

 

Hier finden Sie alle vorigen Kolumnen:  Link zu einer weiteren Seite der Präsentation www.dessau-rosslau.de. Amtsblattarchiv

 

 

 

 

 


 

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