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    Georgium

    Sanierung des Schlosses kann weitergehen

    Die Anhaltische Gemäldegalerie in Dessau-Roßlau ist eines der bedeutendsten Kunstmuseen Sachsen-Anhalts und zählt als Teil des Dessau-Wörlitzer-Gartenreichs zum Weltkulturerbe. Eigentlich im Schloss Georgium untergebracht, ist die Ausstellung seit längerer Zeit aufgrund des notwendigen Sanierungsbedarfs des Gebäudes nicht für die Öffentlichkeit zugänglich. Seit 2011 wurden am Schloss Georgium Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, die aber aufgrund des hohen Investitionsbedarfs nicht zu Ende gebracht werden konnten. Nun ist es der Landesregierung gelungen, den Bund für das Projekt zu gewinnen und so die bisherige Finanzierungslücke von 6 Millionen Euro zu schließen.

    „Sowohl das Schloss als auch die Gemäldesammlung sind von internationalem Rang. Als Landesregierung haben wir daher ein besonderes Interesse, Schloss und Ausstellung wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir nun eine tragfähige Lösung gefunden haben“, erklärt Kulturminister Rainer Robra. „Mit Blick auf das anstehende Bauhaus-Jubiläum, zu dem zahlreiche Gäste aus dem In- und Ausland in der Region erwartet werden, ist eine rechtzeitige Wiedereröffnung des Georgiums als Anhaltische Gemäldegalerie wünschenswert. Damit schaffen wir ein Zusatzangebot von besonders hoher Qualität“, so Robra.

    Auf Initiative der Landesregierung hat der Bund für die Fertigstellung der Sanierungsmaßnahmen des Gebäudes 3 Millionen Euro in Aussicht gestellt, diese Förderung aber davon abhängig gemacht, dass sich sowohl das Land und die Stadt Dessau-Roßlau beteiligen. Mittlerweile ist diese Kofinanzierung in Höhe von 3 Millionen durch Land und Stadt gesichert. „Nach der Sanierung des Georgiums können diese Meisterwerke endlich wieder der Öffentlichkeit präsentiert werden“, freut sich Peter Kuras, Oberbürgermeister der Stadt Dessau-Roßlau. „Unser Dank gilt deshalb dem Bund und dem Land für ihre Unterstützung, die es ermöglicht, dass ein kultureller Leuchtturm Dessau-Roßlaus bald wieder zum Strahlen gebracht wird.“

    Die Anhaltische Gemäldegalerie stellt mit einem Bestand von ca. 2.000 Gemälden die größte Sammlung alter niederländischer und deutscher Malerei in Sachsen-Anhalt dar. Diese vereint Werke von weltberühmten Künstlern wie Rubens, Lucas Cranach oder Pieter Brueghel.
     


    Meldung vom 09.03.2017

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